AfD bildet Schulterschluss mit österreichischem BZÖ

Wien - Die Alternative für Deutschland (AfD) ist auf dem richtigen Weg! Für eine marktwirtschaftliche und freiheitliche Politik ist es einer Delegation aus den AfD-Landesvoritzenden Roland Scheel (Brandenburg), Steffen Wandschneider (Mecklenburg-Vorpommern) und Michael Heendorf (Sachsen-Anhalt) gelungen, freundschaftliche Bande zum österreichischen BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich) zu knüpfen. Dem voraus war bereits ein Gespräch mit dem britischen Europaparlamentarier Nigel Farage (UKIP) gegangen, das der AfD-Landesvorsitzende Steffen Wandschneider (Mecklenburg-Vorpommern) führte.

"Das BZÖ ist die Partei eines Jörg Haider, der auch in Deutschland viele Freunde hatte", erklärte Michael Heendorf seine Intention in Wien. "Als freiheitlicher Politiker hat es Jörg Haider geschafft den rot-schwarzen Verfilzungen in Österreich zu begegnen, an denen auch wir in Deutschland zu leiden haben. Anders als die FPÖ unter Heinz Christian Strache hat sich das BZÖ auch unter den Vorsitzenden Josef Bucher und Gerald Grosz zu einer kritischen Kraft entwickelt, ohne dabei zu unappetitlich rechts zu blinken. Deshalb führte unser Weg zum BZÖ und nicht zur FPÖ!"

 

Dettleff W. Schilde und Gerald Grosz (BZÖ)Aktuelle Ereignisse erzeugen die Notwendigkeit, der Entwicklung in der Europäischen Union kritisch gegenüber zu treten. Die Zugriffe auf private Vermögen und die Erhebung persönlicher Daten ihrer Bürger lässt kritische Stimmen laut werden. Gemeinsamer Aktionismus auf Basis der direkten Demokratie stellt eine Allianz gegen den stattfindenden Sozialabbau innerhalb der EU dar", so BZÖ-Chef Gerald Grosz in der gemeinsamen Pressekonferenz mit den nach Wien gereisten Landesvorsitzenden der AfD sowie BZÖ-Bündnissprecher Magister Rainer Widmann und BZÖ-Bündniskoordinator Landtagsabgeordneter Willi Korak im prominenten Cafe Landtmann.

"Wir sehen uns als Speerspitze gegen eine EU der Eliten. Nun ist Menschenverstand gefragt und so starten wir mit heutigem Tag ein Volksbegehren. Die Österreichische Bevölkerung muss darüber abstimmen können, ob sie weiterhin in dieser EU verbleiben möchte. Wer Europa liebt, muss diese EU vernünftig kritisieren. Wir wollen diese EU nicht über die Gurkenkrümmung diskutieren, sondern unsere Kritik an jenen Punkten vernünftig festmachen, die sich gegen eine vernünftige Entwicklung richten" forderte BZÖ-Bundesobmann Gerald Grosz bei der heutigen Pressekonferenz in Wien. "Das letzte Mal hatte Österreich am 12.Juni 1994 die Möglichkeit sich zu entscheiden. Seitdem hat sich sehr viel zum Negativen entwickelt", kritisierte Gerald Grosz.

Der AfD-Landesvorsitzende Michael Heendorf aus Sachsen-Anhalt bekräftigte heute diese Argumente:"Europa entwickelt sich von einem Friedensbündnis zu einem Imperium. Damals in der UDSSR haben wir die Befehle aus Moskau bekommen. Heute erhalten wir die Order aus Brüssel. Oft kommen Menschen zu mir und berichten, sie hätten Angst vor einem Krieg. Aus einem gemeinsamen Europa wurde eine EU der Unterschiede.", so Heendorf.

Gerald Grosz (BZÖ) und Roland Scheel (AfD)Brandenburgs AfD-Kopf Roland Scheel, der sehr umsichtige und fleißige Arbeit in seinem Landesverband leistet, drückte ebenso wie Steffen Wandschneider seine "offene Freude" aus, beim BZÖ unter Freunden aufgenommen worden zu sein.

Ein gutes Ergebnis bei den Wahlen zum Europaparlament im Mai 2014 soll AfD und BZÖ eine weitere Basis zu einer langfristigen Zusammenarbeit für und in Europa geben. Ewald Stadler hat in den vergangenen Jahren als Abgeordneter des BZÖ im Europaparlament dazu schon gute Arbeit geleistet.