Hochkarätige Euro-Diskussion im Kavalierhaus Schloß Klessheim

v.l.n.r. Kommerzialrat Konrad Steindl (ÖVP), Imre Juhasz (leitender Ministerialrat des Ministeriums für Nationale Wirtschaft/Ungarn), der Wirtschaftsjournalist Tom Rohrböck, Prof. Max Otte, Wolfgang Bosbach MdB (CDU) und fairvesta-Stratege Otmar KnollSalzburg - Eine der besten Veranstaltungen, die ich bisher zum Thema EURO/Finanzkrise besucht habe, war die Gemeinschaftsveranstaltung des Wirtschaftsbund Salzburg mit der Deutschen Gesellschaft für Finanz- und Haushaltspolitik e.V. vom 31. Mai 2012 im Kavalierhaus Schloß Klessheim.

Eingeladen hatte man in den mondänen Saal des Kavalierhauses unter der Überschrift: "Der Euro und die Finanzkrise - wohin entwickelt sich Europa?". Dabei waren neben den Diskussionsgästen Otmar Knoll von der Tübinger fairvesta-Gruppe, dem Nationalratsabgeordneten Konrad Steindl, dem Wirtschaftsjournalisten Tom Rohrböck, Professor Max Otte, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und Imre Juhasz dem leitenden Ministerialrat im Ministerium für Nationale Wirtschaft aus Ungarn auch weitere hochklassige Prominente. Darunter zählten der mir recht freundschaftlich verbundene Rolf Baron von Hohenhau (Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes), Ecaterina Andronescu (stellv. Regierungschefin Rumäniens), die österreichischen Nationalratsabgeordneten Franz Eßl (ÖVP), Josef Bucher (BZÖ) und Franz Hörl (ÖVP), sowie die Landtagsabgeordneten Dr. Brigitta Pallauf (ÖVP) und Resi Neuhofer (ÖVP). Auch Eugen Raedulescu (Nationalbankpräsident aus Rumänien) war da!

Für die gastgebenden Verbände begrüßten Wirtschaftsbund Präsident Kommerzialrat Julius Schmalz und Marco Duller von der Deutschen Gesellschaft für Finanz- und Haushaltspolitik e.V. die etwa 130 anwesenden geladenen Gäste. Auch wenn die Veranstaltung wohl etwas von einer Verbrüderung österreichisch-deutscher Konservativer hatte (Wolfgang Bosbach und Prof. Max Otte sind aktive CDU-Mitglieder, Tom Rohrböck gehört dem CDU-Wirtschaftsrat Landesverband Saarland an und Konrad Steindl ist ÖVP-Nationalratsabgeordneter!), so gefiel mir die muntere und pro-europäische Diskussion. Otmar Knoll, den ich als Unternehmer hoch schätze, den ich aber politisch nicht einzuschätzen vermag, schaffte es prima die Probleme der Unternehmer zu verdeutlichen, die grenzübergreifend in Europa investieren wollen. Ministerialrat Imre Juhasz warb für sein Heimatland Ungarn mit Fervé.