Die Gold-Idee von Rudolf Engelsberger und der weeCONOMY AG

weeConomy AG prämiert Partner in GoldZürich - In Deutschland haben sich bereits zahlreiche Bonussysteme auf dem Markt etabliert: Von einfachen Kundenkarten wie bei Karstadt, mit denen man Rabatte auf künftige Einkäufe generieren kann, über Payback, wo man Punkte sammelt, um sie dann bei den Partnerunternehmen einzulösen, bis zu „Miles & More“ der Lufthansa zum Sammeln von „Bonusmeilen“ für Flüge.

Die Schweizer weeCONOMY AG bietet nun eine ganz neue Form der Rabattauszahlung an. Neben der klassischen Form der Ausschüttung in Form von Geldzahlungen auf ein Referenzkonto können sich angemeldete Nutzer, sogenannte weeMEMBER, ihre Bonuspunkte nun auch in physischem Gold auszahlen lassen. Klar, so etwas kann ja nur aus der Schweiz kommen, wird manch einer denken, und dieser Gedanke ist gar nicht mal so falsch. Tatsächlich haben die Schweizer einen viel pragmatischeren und realistischeren Blick auf das Edelmetall, das in Deutschland fälschlicherweise noch immer als Privileg der „Reichen und Schönen“ angesehen wird.

Schon Goethe wusste: „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles“. Und es war kein Geringer als Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, der vor rund zwei Jahren auf einem Kolloquium des Instituts für bankhistorische Forschung darauf hinwies, dass schon der deutsche Dichterfürst das Kernproblem ungedeckter Papierwährungen erkannte. Im Faust II hilft Mephisto dem von Geldnöten geplagten Kaiser aus der Patsche, indem er sich von diesem eine Urkunde ausstellen lässt und sie über Nacht vervielfältigt. Nicht anders machen es im Grunde heute auch die EZB, die Fed und andere Zentralbanken. Geld wird aus dem Nichts produziert: „fiat money“. In Goethes Faust wird der Staat mit dieser Methode seine Schulden los – wie heute die Staaten mit Geldschöpfung durch die Notenpressen.

Viele Privatleute haben das Edelmetall mittlerweile als krisenfeste und wertbeständige Anlageform entdeckt. Goldanlageformen haben ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden. Statt auf Lebensversicherungen oder Fondssparpläne greifen mittlerweile auch in den unteren und mittleren Einkommensschichten immer mehr Leute auf Gold als Form der Alterssicherung zurück. Mittlerweile ist vielen Leuten nämlich klar, dass Gold nicht nur einen Rohstoffpreis hat, der natürlich Turbulenzen unterliegt und auch mal sinken kann, sondern auch einen intrinsischen, von Kursschwankungen unabhängigen monetären Wert.

Mit der Möglichkeit, sich seine Bonuspunkte, die sogenannten „wees“, auch in Gold auszahlen zu lassen, kommt die weeCONOMY diesem Trend zu werthaltigen Anlageformen entgegen. Das Prinzip hinter dem Angebot der Schweizer Aktiengesellschaft ist denkbar einfach: Ein Kunde kauft ein Produkt oder eine Dienstleistung bei einem Partnerunternehmen von weeCONOMY, einem sogenannten weePARTNER, lässt diesen Einkauf per App auf seinem Smartphone registrieren und bekommt dafür einen Bonus in Form von „wees“ gutgeschrieben. Der Wert eines „wee“ wirdeins zu eins mit der ausgewählten Landeswährungberechnet und kann dann aufs Konto überwiesen oder eben als Goldzahlung angefordert werden.

Einen kleinen „Haken“ hat die Sache allerdings: Jeder, der die weeAPP nutzt, ist gleichzeitig ein Vertriebspartner (weeJOBBER) und soll nicht nur Händler und Dienstleister als Akzeptanzstellen für das Bonussystem empfehlen, sondern auch weitere weeJOBBER anwerben. Erfüllt man die gefordertenAufgaben, wird man an den gesammelten wees“ seiner geworbenen Mitglieder beteiligt und bekommt dafür ebenfalls einen Bonus.

Man muss sich also darüber im Klaren sein, dass man Teil eines klassischen Strukturvertriebs wird, wenn man sich dazu entschließt, bei weeCONOMY einzusteigen und sich Rabatte in Gold auszahlen zu lassen. Kunden werden dazu angehalten, als Vertriebspartner, also als Weiterverkäufer, aufzutreten, die dann wieder neue Kunden und Vertriebspartner werben und das Netzwerk auf diese sukzessive vergrößern. Das ist nicht jedermanns Sache, aber wer sich darauf einlässt, kann sich sein Engagement nicht nur im übertragenen Sinne „vergolden“ lassen.

Mit dem seit über 25 Jahren auf dem Markt agierenden Manager Rudolf Engelsberger hat übrigens ein echter Mann vom Fach die Leitung der weeCONOMY AG zum Jahreswechsel übernommen. In Branchenkreisen ist Engelsberger, der sich seine Sporen als Führungskraft des AWD in Bayern verdiente, kein Unbekannter. Sollten sich „wees“ hierzulande neben Payback-Punkten und anderen Bonuseinheiten behaupten, wäre dies ein echtes Meisterstück des umtriebigen Vertriebsprofis. Die äußeren Umstände – siehe das neue EZB-Anleihekaufprogramm – sprechen jedenfalls für die Gold-Idee der weeCONOMY AG.