Den Eltern ihre Stimme wiedergeben - Petition fordert Stopp mit der Frühsexualisierung unserer Kinder!

Screenshot der Website christliche-aktion.de - Quelle: christliche-aktion.deBerlin - Im Kampf zahlloser Eltern gegen die Frühsexualisierung ihrer Kinder hat nun auch das Aktionsbündnis "Christliche Aktion" eine Petition gegen die gängige Praxis in Kindergarten und Schule gestartet.

Das Bündnis fordert darin die  Bundesregierung auf, endlich gegen die Frühsexualisierung an Schulen vorzugehen. Bereits jetzt unterstützen rund 20.000 Personen dieses Anliegen. "Die Petition richtet sich gegen einen staatlich erlaubten Kindesmissbrauch“, erklärt der Sprecher der Initiative und Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Martin Lohmann. "Gerade Kinder verdienen Respekt und Wertschätzung im Umgang mit dem Geschenk der Sexualität, bei der sie nicht instrumentalisiert oder verführt werden dürfen."

Die im September gegründete Initiative reiht sich somit in eine Reihe von Protestkundgebungen und Petitionen ein, die bereits seit Monaten besorgte Eltern auf die Straßen treibt. So wurden in Baden-Württemberg die Änderungen des Bildungsplans auf 2016 verschoben, nachdem der Realschullehrer Gabriel Stängle gemeinsam mit Freunden und Bekannten freier evangelischen Gemeinden im Nord-Schwarzwald eine  Petition gegen den Bildungsplan 2015 verfasst hatte. Innerhalb von drei Monaten stimmten bundesweit fast 200.000 Menschen gegen die Pläne der fächerübergreifenden Sexualisierung ihrer Kinder. Hedwig von Beverfoerde von der Initiative Familienschutz organisierte parallel dazu mit kirchlicher Unterstützung zwei Demonstrationen in Stuttgart, an denen tausende Menschen teilnahmen. Nachdem im März dieses Jahres dann die rot-grüne Koalition  in Niedersachsen ebenfalls vorsah, den Unterricht entsprechend der Förderung zur sexuellen Vielfalt abzuändern, formierte sich auch hier der Protest. Der Maßnahmenkatalog der niedersächsischen Regierung, der die angeblich unter Schülern verbreitete Homophobie fächer- und klassenübergreifend ausmerzen soll, umfasste unter anderem folgende Punkte: Sensibilisierung der Lehrkräfte "für die Diversität der sexuellen und geschlechtlichen Identitäten", nur noch Schulbücher zu genehmigen, die die Vielfalt sexueller Identitäten angemessen berücksichtigt und Kerncurricula für alle Schüler so zu ergänzen, dass die "Existenz und Lebenswirklichkeit von Menschen verschiedener sexueller Identitäten hinreichend Berücksichtigung" findet. Auch hier folgte eine Welle der Empörung von Eltern, die sich durch staatliche Hand bei der Erziehung ihrer Kinder entmündigt fühlen.

Insbesondere die Art und Weise, wie die frühe Aufklärungsarbeit vorgenommen werden soll, stößt den Müttern und Vätern auf. Denn es handelt sich mitnichten um eine respektvolle, gesundheitsbewusste oder altersgerechte, der Psyche des Kindes angepasste Sensibilisierung. Vielmehr soll unseren Kindern mit der Brechstange eingeimpft werden, dass es neben dem klassischen Familienbild rechts und links eine Vielzahl an Sexualformen gibt, die als gleichwertig und gleich gut angesehen werden. Dies soll über den Sexualkundeunterricht hinaus, fächerübergreifend in allen Schulmaterialen Einzug finden. Weiterhin, hier setzt auch das Bündnis "Christen in Aktion" an, sollen bereits sehr junge Kinder sehr früh an konkrete Sexualpraktiken herangeführt werden. So nennt das Bündnis als Beispiel für die staatliche Indoktrination etwa den Handlungsleitfaden für Schulen der Soziologieprofessorin Elisabeth Tuider. Darin werden Lehrer dazu aufgefordert, Kinder in einem "Sex-Quiz" Begriffe wie Sadomasochismus, Dildo oder Bordell zu erläutern. In der Übung "Puff für alle" müssen die Schüler Fragen beantworten wie: "Welche Fähigkeiten brauchen Bordellmitarbeiter?" Von Kinder im Alter ab 13 Jahren wird verlangt, dass sie vor der Klasse berichten sollen, ob und wann sie zum ersten Mal Analverkehr gehabt hätten.

"Wir fordern Lehrpläne, die solche Übergriffe ausschließen", erklärt die "Christliche Aktion". Das habe mit "echter Toleranz" nichts gemein, sondern sei schlichtweg ein Übergriff auf die Kinderseele. Das Bündnis setzt sich nach eigenen Angaben stattdessen für ein "christliches Selbstbewußtsein" sowie "wahre Religionsfreiheit, wie sie das Grundgesetz fordert", ein.