Tübinger Emissionsgruppe fairvesta erhöht Eigenkapital signifikant

Prof. Dr. Bernhard Felderer, Otmar Knoll, Tom Rohrböck und Josef BucherMünchen – Die Tübinger fairvesta-Gruppe hat ihr Eigenkapital um zehn Prozent gesteigert. Das Emissionshaus für geschlossene Immobilienfonds konnte in den ersten acht Monaten in 2012 rund 100 Millionen Euro mehr an privaten Investorengeldern einsammeln als im Vorjahreszeitraum. Das bankenunabhängige Tübinger Emissionshaus ist nach Branchenangaben des Verbands Geschlossener Fonds (VGF) Spitzenreiter im Segment Geschlossene Immobilienfonds. Damit bleibt fairvesta um Immobilien-Asset-Manager Otmar Knoll auch in 2012 auf Erfolgskurs.

Der Immobilienumsatz über alle fairvesta-Fonds beläuft sich im gleichen Zeitraum bereits auf rund 150 Millionen Euro. Derzeit investieren die Anleger der Tübinger in 156 Immobilienobjekten an 122 Standorten mit derzeit etwa 577.932 Quadratmetern Vermietungsfläche in Deutschland. Die durchschnittliche Ist-Mietrendite liegt nach Unternehmensangaben deutlich im zweistelligen Bereich. “Der Gesamtvermögenswert ist aktuell rund 61 Prozent höher als das eingezahlte Kapital der Anleger”, sagt Hermann Geiger, Vorstand der fairvesta Group AG. “Unsere Kunden beteiligen sich durchschnittlich mit 48.300 Euro. Das ist fast doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt”, freut sich Otmar Knoll. Bisher haben mehr als 12.500 Anleger den Tübingern ihr Vertrauen geschenkt.

Die fairvesta-Gruppe trotzt also dem Branchentrend. Es sei davon auszugehen, dass bis zum Jahresende der aktuelle Immobilienhandelsfonds Mercatus X erfolgreich geschlossen werden könne. “Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch der Kapitalanleger. Mit Assets under Management von rund 700 Millionen Euro gehören wir mittlerweile auch zu den Schwergewichten der deutschen Immobilienwirtschaft”, so Hermann Geiger.

Damit untermauert fairvesta eine aktuelle Untersuchung des VGF. Der Branchenverband hatte die Leistungsbilanzen seiner 41 Vollmitglieder untersucht. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung stand der wirtschaftliche Erfolg der bereits aufgelösten Fonds der VGF-Mitglieder. Als Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit diente der erzielte Vermögenszuwachs. Zudem wurde mit der Erfolgsquote der Anteil an Fonds erfasst, der einen solchen Vermögenszuwachs für den Anleger generieren konnte. Insgesamt wurden 799 Fonds aus den Jahren 1972 bis 2010 mit Hilfe dieser Kennzahlen untersucht.

Ergebnis: 82 Prozent der untersuchten Fonds vermehrten das Vermögen ihrer Anleger, zahlten also mindestens das ursprünglich eingesetzte Kapital inklusive Agio und weitere Erträge an die Anleger aus. Der Zuwachs des Vermögens lag bei durchschnittlich 48 Prozent der Kapitaleinlage. Annähernd jeder zweite Fonds erzielte sogar einen Vermögenszuwachs von mehr als 50 Prozent (354 von 799 untersuchten Fonds).

Die untersuchten Fonds erwirtschafteten einen Netto-Vermögenszuwachs von 6,7 Mrd. Euro. Dieser Wert ergibt sich aus der Summe der kumulierten Ausschüttungen (21,25 Mrd. Euro) und der positiven Netto-Steuereffekte (1,17 Mrd. Euro), von denen das Eigenkapitalvolumen der untersuchten Fonds (15,73 Mrd. Euro) abgezogen wurde.

Otmar Knoll, Generalbevollmächtigter bei fairvesta, war dieser Tage (19.12.2012) Gast auf Schloß Nymphenburg in München anlässlich eines Staatsschuldensymposiums der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Unter den zahlreichen Gästen stachen vor allem die Referenten Prof. Dr. Paul Kirchhof und Prof. Dr. Bernhard Felderer hervor. Auch viele Politiker waren vor Ort, so zum Beispiel die Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Lindner von der FDP und Klaus-Peter Willsch von der CDU, oder aus Österreich die Nationalratabgeordneten Konrad Steindl von der ÖVP sowie Josef Bucher vom BZÖ.