Wer setzt Martin Schütz auf "Abschussliste"?

Martin SchützMünchen - Im Finanzvertrieb ist ja beinahe alles möglich. Karrieren werden auf- und wieder abgebaut. Und viele Unternehmen verfügen offensichtlich über eine gute Lobby bei diversen Medien. Uns ist aufgefallen, dass der frühere Vertriebs-Tausendsassa Martin Schütz offensichtlich bei irgendwem schwer in Ungnade gefallen sein muss.

Eigentlich dürfte der Mann und sein womöglich neues Projekt "Anacon Software" kaum wichtig genug für eine gezielte Medienberichterstattung sein, oder?

Stimmen die im Internet lancierten Vorwürfe, so hat Martin Schütz wohl zuletzt für einen seiner Auftraggeber nicht mehr das an Umsatz erzielt, was er zuvor versprach. So wird wortwörtlich ein "Handgeld" von 500.000 EURO in den Raum gestellt, das von einem großen deutschen Vertrieb aus Hannover gezahlt worden sein soll, ohne substantielle Gegenleistung.

Martin Schütz gehörte auch unter Dieter Kaufmann und Co. zur SAM AG/Bestlife, die sich derzeit durch FinMA-Erwirkung in Abwicklung befindet. Hier war Martin Schütz für eine “Tochtergesellschaft” aktiv, eine UCM AG aus Regensburg. Später war er für die Asset Trust AG, ein Aktivposten der Frankfurter S&K-Gruppe der Immobilienhändler Jonas Köller und Stephan Schäfer, eingesetzt. Von dort verabschiedete ihn zuletzt Daniel Fritsch aufgrund vorgeblicher "Umstrukturierungen".

Wir können uns nicht vorstellen, dass Martin Schütz wirklich so schlecht/uneffektiv ist, wie man es ihm nun unterstellt und wünschen ihm mit der Anacon Software viel Erfolg!