Hausdurchsuchungen bei S&K - Dr. Jonas Köller glaubt an gezielte Denunziation

S&K-Vorstand Dr. Jonas KöllerFrankfurt am Main - Die S&K-Unternehmensgruppe um die geschäftsführenden Manager Stephan Schäfer und Dr. Jonas Köller hat den deutschen Immobilienhandelsmarkt in den vergangenen beiden Jahren relativ beeindruckend für sich aufgerollt.

Es war besonders dem PR-Counterpart Michael Oehme gelungen, mit seinen Kontakten zur Finanzwelt von Frau Dorothee Schöneich rasch Aufmerksamkeit für S&K zu schaffen und darüber hinaus extrem effektiv Vertriebsvolumen zu beernten. Mit Daniel Fritsch rutschte zuletzt noch ein weiterer Vertriebskönner in die oberste Managementebene bei S&K in Frankfurt am Main auf.

Nicht so schön war dann allerdings, dass Dr. Jonas Köller aufgrund eines angeblichen Kontaktes zu einem selbsternannten "Akademikermacher" gleichfalls in die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen eben diesen einbezogen wurde. Michael Oehme erklärte unserer Redaktion dazu: "Im Zusammenhang mit Hausdurchsuchungen am 04. Juni 2012 gegen einen 43jährigen Mann in dessen Privat- und Geschäftsräumlichkeiten, bei denen aus Sicherheitsgründen auch ein Sondereinsatzkommando beteiligt war - immerhin ist er wegen Gewaltdelikten bekannt -, ermittelten aller Voraussicht nach aufgrund der Anzeige einer entlassenen Mitarbeiterin" (der S&K) "die Beamten auch in den Geschäftsräumlichkeiten der S&K in Frankfurt und den Privaträumlichkeiten eines S&K Vorstands in Erlenbach. Ein Polizist nannte am Rande versehentlich den Namen der ehemaligen Mitarbeiterin. S&K sieht sich seit Längerem einer meist anonym geführten Diffamierungskampagne ausgesetzt." Und weiter: „Nun auch noch eine nicht bestätigte Behauptung als Verurteilung hochzustilisieren, zeigt doch nur die Hilflosigkeit und Strategie der eindeutig auf Ruf- und Geschäftsschädigung ausgerichteten Denunzianten“, so ein Anwalt des Hauses. S&K Vorstand Dr. Jonas Köller äußerte sich zu dem Sachverhalt wie folgt: „Ich bestätige diese Untersuchungen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen Urkundenfälscher. Die Person, gegen die sich diese Fahndung richtet, ist mir nicht bekannt. Ich habe meinen Doktortitel an einer ausländischen Universität legal erreicht und nicht gekauft. Aus diesem Grund habe ich den Beamten auch die Nachweise hierüber mitgegeben.“ Die Anwälte der S&K gehen davon aus, dass der Verdacht der Urkundenfälschung und des möglichen Missbrauchs eines Doktor-Titels kurzfristig eingestellt werde. Gegen die Denunzianten sollen mutmaßlich eine Vielzahl an rechtlichen Maßnahmen losgetreten worden sein.